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Multiple Diskriminierung |
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Montag, 5. Juli 2010 |
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ENAR, das Europäische Netzwerk gegen Rassismus, fasst in einem Fact Sheet (Merkblatt/ Datenblatt) die Diskussion zu multipler Diskriminierung zusammen und weist auf nötige Verbesserungen des Rechtsrahmens hin: Jeder Mensch hat ein Geschlecht, ein (sich laufend änderndes) Alter, eine sexuelle Orientierung und eine gewisse ethnische Herkunft. Manche haben oder erwerben auch eine Religion oder Behinderung. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich Benachteiligungen nicht an die sieben Diskriminierungsgründe des EU-Rechts halten. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. Juli 2010 )
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Zukunft der Arbeit – Migration und Arbeit |
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Montag, 5. Juli 2010 |
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Ein Gastbeitrag von: Günther Dichatschek Im Fokus des 5. Forums „Zukunft der Arbeit“ standen am 1. Juli 2010 junge MigrantInnen der zweiten und dritten Generation und die Diskussion, welche Rolle ArbeitnehmerInnen unterschiedlicher Herkunftsländer in Zukunft in der Gesellschaft spielen werden. Die Ausgangslage war Überlegungen von Jean-Pierre Garson /OECD Paris, Integration habe eine große soziale und politische Dimension, die Arbeitsmarktintegration sei der Schüssel für das Einbinden der Migrantenkinder in unsere Gesellschaft. Vom Gelingen dieses Vorhabens hänge ein großer Teil der Bemühungen ab. Mag. Johann Bezdeka, in Vertretung von Bundesministerin Dr. Maria Fekter, verstand integrationspolitische Initiativen nicht nur als Belange zur Bildung eines „Wir-Gefühls“, auch als Investition in die Zukunft der Arbeit und des Standorts Österreich. Der Schlüssel sind für ihn sind die Integrationsindikatoren des „Nationalen Aktionsplans für Integration“ des Bundesministeriums für Inneres wie Sprachkenntnisse, Arbeit und Beruf, Gesundheit und Soziales, Rechtsstaat und Werte, interkultureller Dialog, Sport und Freizeit, Wohnen und regionale Dimension von Integration sowie Eigenverantwortung und Eigenleistung, verstanden als Querschnittsmaterie aller Ministerien, Bundesländer und Gemeinden sowie privater Organisationen. Für Frank Zelger/Zürich, Vizepräsident von Customer Care & Customer Operations bei Cable-Com erbringen Migration und Integration sprachliche und kulturelle Vielfalt für Gesellschaften und damit enorme Chancen für den Arbeitsmarkt. Der richtige Umgang kann zu ökonomischen Vorteilen und zur Sicherung von Beschäftigung führen. Carita Vallinkoski/Wien, seit ihrem vierten Lebensjahr als Finnin in Wien, tätig in CCC Expansion Management, sieht in der Migration die Chance des gegenseitigen Lernens, Aufbauens und Gestaltens. Für sie steht Österreich für liberales Denken, Toleranz und kulturellem Miteinander. Für Mag. Markus Heingärtner/Wien-managementclub-Geschäftsführer kann sich Österreich schlicht nicht migrantische Jugendliche mit schlechten Bildungs-, Berufs- und Aufstiegschancen leisten. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. Juli 2010 )
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Spracherwerb von MigratenInnen |
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Freitag, 11. Dezember 2009 |
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Selbstverständlich erkenne ich an, dass gerade ein gewisses Maß an sprachlichen Fertigkeiten unabdingbar ist, um in Österreich ein geordnetes Leben führen zu können und wird daher eine Regelung schaffen, nach der innerhalb eines Zeitraumes von 18 Monaten bestimmte Sprachkenntnisse erworben sein müssen, die bei Erwachsenen insgesamt einem gehoben Grundschulniveau entsprechen sollen. Somit wird nach anderthalb Jahren eine Feststellung der sprachlichen Fähigkeiten angesetzt sein, die nur bei Bestehen einen weiteren Verbleib in Österreich ermöglicht. Darüber hinaus werden gewisse Voraussetzungen für einen dauerhaften Verbleib zu erfüllen sein, wie zum Beispiel ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis und eine Anerkenntniserklärung dem Grund Gesetz gegenüber. Sollten all diese Voraussetzungen erfüllt sein, ergeht eine weitere Aufenthaltserlaubnis für 18 Monate, nach Ablauf derer der Nachweis über bis dato mindestens zwölf Monate in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung - bei nicht schulpflichtigen Bewerbern - erbracht werden muss, der zusammen mit einem weiterhin einwandfreien Führungszeugnis den Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft möglich macht. |
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Integration in Vorarlberg |
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Freitag, 11. Dezember 2009 |
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Innenpolitisch werde ich mich stets besonderes Augenmerk auf die Integration von Minderheiten, gerade ausländischen oder ausländischstämmigen Mitbürgern, legen, um die allgemein nicht als wünschenswert erachtete Ausweitung von sogenannten Parallelgesellschaften zu verhindern und den betreffenden Minderheiten so ein größeres Ausmaß an vorwiegend wirtschaftlichen Chancen zu ermöglichen. Gleichermaßen sollen auf diesem Wege jedoch auch diejenigen Interessen vertreten werden, die dafür plädieren, dass gerade für eine Einbürgerung, aber auch für einen bloßen dauerhaften Aufenthalt in Österreich gewisse einheitliche Standards bezüglich der staatlich gestellten Anforderungen eingerichtet werden. Die in den jüngsten Diskussionen erwähnten Einbürgerungstest halte ich in erster Linie für kontraproduktiv, da sie Einrichtungen fördern würden, die geneigt wären, Einzubürgernden reines Wissen zu vermitteln, jedoch nie dazu in der Lage sein könnten, Identifikation und Integrationswillen zu erzeugen. |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 11. Dezember 2009 )
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Wirtschaftliche Situation der MigrantenInnen |
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Dienstag, 1. Dezember 2009 |
Sehr viele MigrantenInnen sind prozentual mehr als die Mehrheitsgesellschaft von der Armut betroffen, 85 % der in Österreich lebenden MigrantenInnen leben an der Armutsgrenze! Früher war es möglich, dass einer, meistens der Vater, arbeiten ging und eine 4-köpfige Familie unterhalten konnte. Heute ist es vor allem mit dem niedrigen Bildungsstand der MigrantenInnen die lediglich eine unqualifizierte Tätigkeit mit sich bringt, nicht mehr vorstellbar, das die Familie mit dem Familieneinkommen auskommt. Beide Partner müssen arbeiten, trotzdem ist es nicht möglich, ohne Bankkredite den Haushalt für eine 4-köpfige Familie zu finanzieren. Diese wirtschaftliche Not führt neben der steigenden Verteuerung und Arbeitslosigkeit zu Depressionen und anderen psychologischen Erkrankungen bis hin zu Zerstreuung von Familien und Isolierung der Familie nach außen. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 28. Juni 2010 )
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Probleme im Gesundheitsbereich |
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Freitag, 27. November 2009 |
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Die wichtigsten Probleme, auf die ich im Gesundheitsbereich gestoßen bin, haben einen wesentlichen Einfluss auf das Vertrauen und die Inanspruchnahme von ärztlicher Betreuung und Prävention. Obwohl das Gesundheitssystem prinzipiell als sehr gut eingeschätzt wird, muß trotzdem erwähnt werden, das immer wieder auf das selbe Problem gestoßen wird: das die MigratenInnen einegewissen Scheu vor der Inanspruchnahme von ärztlicher Hilfe haben und dadurch ein Arztbesuch nur im Notfall wahrgenommen wird. |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. November 2009 )
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Laizismus, Islam heute und Religiosität |
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Donnerstag, 26. November 2009 |
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Ihren sichtbaren Ausdruck findet die Auseinandersetzung um die Rolle des Islam in der türkischen Gesellschaft heutzutage in der Diskussion um das Tragen des Kopftuchs. Das laizistische Establishment sieht darin eine politische Manifestation und untersagt es an im weitesten Sinne "staatlichen" Plätzen. Dazu gehören vor allem das Parlament, die Regierung und die Verwaltung. Auch Studentinnen ist es seitens der staatlichen Behörde für die Aufsicht über die Universitäten nicht gestattet, das Kopftuch auf dem Campus zu tragen. Protesthandlungen von Frauen, die das Kopftuch an Orten anlegen, wo dies verboten ist, lösen in der Öffentlichkeit und in den Medien zum Teil leidenschaftliche und kontroverse Reaktionen aus. |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. November 2009 )
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Türkei – Stellenwert von Religion |
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Mittwoch, 25. November 2009 |
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Der Ursprung der türkischen Kultur beruht auf der schamanistischen Ur-Kultur der Nomaden Mittelasiens. In dieser Ur-Kultur wurde das Pferd zum ersten mal als Reittier genutzt. Auch andere Wildtiere wie Hunde, Büffel, Rentiere wurden relativ früh domestiziert. Sie kannten auch schon u.a., die Filz-Herstellung, Milchprodukte und andere Woll-Erzeugnisse. Die frühen Türken hoben sich aus dieser Ur-Kultur, mit ihrem individuellen Stammesgesetz ,,Töre,, ab. Die damals schamanistischen, türkischen Stämme hatten alle ihr individuelles Totem-Tier ( Totemismus ) wovon sich auch der Name ihres Stammes ableitete. Neben den unterschiedlichen Stammesnamen blieb aber das Bewusstsein für die Zugehörigkeit zu den Türken immer erhalten. Die Stämme die der,,Töre,, treu waren, wurden ,,Törük,, ( die Töre-Treuen) genannt ( auch Török, Türük.. wurde zu Türk ). |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. November 2009 )
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Bewusstseinsbildung vertiefen |
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Dienstag, 24. November 2009 |
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Parallel zur Förderung von MigrantInnen muss aber vor allem Bewusstseinsarbeit bei den Schülern und Studenten, die später im Gesundheits- und Sozialbereich tätig sein werden (sprich Medizinstudenten), als auch bei den schon im Gesundheits- und Sozialbereich Tätigen geleistet werden. Bei den SchülerInnen (z.B. PflegeschülerInnen) und StudentInnen sollten interkulturelle Themen in den Lehrplan bzw. Studienplan eingeführt werden. Fortbildungsseminare und z.B. Betriebsveranstaltungen (Vorträge im Krankenhaus, in Ämtern...) könnten bei schon länger in ihrem Beruf tätigen Fachkräften, das Bewusstsein erweitern. Interkulturelle Kompetenz Seminare wie von Attila Dincer in Vorarlberg durchgeführt werden, könnte die mit dieser Materie arbeitenden Personen besonders sensibilisieren um auf die Problem der MigrantenInnen ein zugehen |
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Die Erwartungen der Migranten an das aufnehmende Land |
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Montag, 23. November 2009 |
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Viele MigrantInnen haben hohe Erwartungen und Hoffnungen, wenn sie nach Österreich kommen, die meistens nicht in dieser Form eintreten. Die hohen Erwartungen betreffen nicht nur einen höheren Wohlstand, sondern sind teilweise vielseitiger dimensioniert. Einige MigrantInnen kommen nach Österreich, um hier eine gesicherte Arbeit zu finden, damit sie ihre Familie in der Heimat finanziell unterstützen können, andere wollen ihren Kindern bessere Lebensbedingungen bieten (besser Ausbildungsmöglichkeit, mehr soziale Sicherheit, bessere Gesundheitsversorgung,…). Es gibt noch viele zahlreiche Gründe, wie bspw. Neugierde, Familienzusammenführung, doch eines haben alle gemeinsam, nämlich die Hoffnung auf ein schönes, angenehmes Leben, Freunde zu finden, mit Respekt behandelt zu werden, sprich sich im neuen Land einfach wohl zu fühlen. Schließlich können auch traumatische Erlebnisse im Herkunftsland (Krieg, Hungersnot, Folterung) sowie während des Migrationsprozesses (Entwurzelung, Flucht) selbst, die Lebenssituation und Gesundheitslage von Migrantinnen und Migranten maßgeblich beeinflussen. Spezifische Krankheitsbilder bei einem Teil der Migrationsbevölkerung erfordern hochspezialisiertes therapeutisches Wissen. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. November 2009 )
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