• Decrease font size
  • Reset font size to default
  • Increase font size

 "İnsanların barışları da savaşları da birer hayalden doğmaktadır. Öğünmeleri de, utanmaları da birer hayale dayanmaktadır".
 

"Etrafında insan yüzlü bir çok şeytan vardır. Bu sebeple her ele el vermek, bağlanmak,intisab etmek uygun değildir".


Wichtige Links

 

Statistics

Besucher: 2817816

Besucher

Aktuell 1 Gast und 1 Mitglied online

Login Form






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Home
Ein Drittel der Bürger hat sich von der Politik verabschiedet Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 2
SchlechtSehr Gut 
Freitag, 15. Oktober 2010

Eine Studie der deutschen Friedrich-Ebert Stiftung zeigt: Die so genannten "gesellschaftlichen Verlierer" sind besonders unzufrieden mit der Politik.

Anfang oder Ende der Demokratie. 37 Prozent der Deutschen sind mit der Demokratie unzufrieden. Mehr als ein Drittel findet, dass die Demokratie weniger gut bzw. schlecht funktioniert. Noch verheerender jedoch die Zahlen für Ostdeutschland. Dort haben 61 Prozent der Bürger eine skeptische Haltung gegenüber der Demokratie. Diese Ergebnisse liefert eine repräsentative Umfrage der Friedrich-Ebert Stiftung (FES) aus dem Jahr 2008 zum Thema "Persönliche Lebensumstände, Einstellungen zu Reformen, Potentialen der Demokratieentfremdung und Wahlverhalten" befragt hat. "Ich fürchte, rund ein Drittel der Menschen hat sich schon von der Demokratie verabschiedet", so der Wissenschaftler Frank Karl von der FES bei der Vorstellung der Studie. Sehr viel anders dürfte die Situation in Österreich auch nicht sein

Die Bürger haben es aufgegeben, von der Politik Antworten und Handlungsalternativen zu erwarten oder auch nur zu fordern. Doch es gibt auch Antworten darauf: So ist sehr wohl ein steigendes Interesse an einer aktiveren Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungsprozesse zu beobachten. Das äußert sich in der zunehmenden Forderung verschiedener gesellschaftlicher und politischer Gruppen nach Formen der direkten Demokratie. Es stören sich immer mehr Menschen an der zu beobachtenden Verlagerung von Willensbildungsprozessen in "Expertengremien".  Demokratie müsste ja doch bedeuten, dass die Bürger selbst die Experten für ihre Lebenslagen sind.

Friedrich-Ebert Stiftung. Die der SPD nahestehende Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist die größte und älteste parteinahe Stiftung in Deutschland. Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) wurde 1925 als politisches Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert gegründet. Der Sozialdemokrat Friedrich Ebert - vom einfachen Handwerker in das höchste Staatsamt aufgestiegen - regte vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen in der politischen Auseinandersetzung die Gründung einer Stiftung mit folgenden Zielen an:

  • die politische und gesellschaftliche Bildung von Menschen aus allen Lebensbereichen im Geiste von Demokratie und Pluralismus zu fördern,
  • begabten jungen Menschen unabhängig von den materiellen Möglichkeiten der Eltern durch Stipendien den Zugang zum Hochschulstudium zu ermöglichen,
  • zur internationalen Verständigung und Zusammenarbeit beizutragen.


Die FES wurde von den Nationalsozialisten 1933 verboten und 1947 wiederbegründet. Sie verfolgt mit ihren umfangreichen Aktivitäten diese Ziele bis heute. Als eine gemeinnützige, private und kulturelle Institution ist sie den Ideen und Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet. Heute sieht die Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Hauptaufgabe in erster Linie in der Förderung der politischen und gesellschaftlichen Bildung von Menschen aus allen Lebensbereichen im Geiste von Demokratie und Pluralismus, Begabten jungen Menschen durch Stipendien Zugang zu Studium und Forschung zu ermöglichen und zur internationalen Verständigung und Zusammenarbeit beizutragen.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 17. November 2010 )
 
< zurück   weiter >
Advertisement