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"Sollten wir nicht von einem Nebeneinander weg zu einem Miteinander, um dies auch zu gewährleisten, müssen wir den DIALOG fördern und fordern, nur wenn die Mehrheits,- und die Minderheitsgesellschaft sich kennen, können wir auch ein friedliches MITEINANDER erreichen."

Adnan Dincer

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Das „Verständnis“ Integration Drucken E-Mail
Sonntag, 15. November 2009

Das „Integration prinzipiell gut ist.“ Konnte ich aus der sozialwissen­schaftlichen Diskussion der Begriffe Integration und Migration als Gemeinsamkeit herausfiltern. Doch da hören auch schon alle Gemeinsamkeiten auf: Während die einen von Integration sprechen und dabei eigentlich Assimilation meinen, geben sich andere mit einer sehr vagen Definition von Integration als gegenseitiges Aufeinan­derzugehen zufrieden, wieder andere betrachten soziale Integration als den Gegen­pol sozialer Eingrenzung, wenden diese Definition aber nicht im Zusammenhang mit MigrantInnen an, usw.

Jeder spricht von Integra­tion, aber nur die wenigsten wissen, was sie damit eigentlich konkret meinen. Das wäre weiter nicht problematisch, könnte man aus all diesen unterschiedlichen Auffassungen die gleichen Aktionen und Funktionen aktiver Integrationspolitik, die gleichen Ansprüche seitens der Ge­sellschaft und auch das Ausmaß von Integration ableiten. Da dem aber nicht so ist, möchte ich am Anfang der Arbeit sehr knapp auf die Diskussion des Begriffes In­tegration eingehen, dabei aber vor allem die (in der Praxis) beobachteten Probleme des Integrationsverständnisses reflektieren und meine Auffassung von Integration definieren
 
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