• Decrease font size
  • Reset font size to default
  • Increase font size

 "İnsanların barışları da savaşları da birer hayalden doğmaktadır. Öğünmeleri de, utanmaları da birer hayale dayanmaktadır".
 

"Etrafında insan yüzlü bir çok şeytan vardır. Bu sebeple her ele el vermek, bağlanmak,intisab etmek uygun değildir".


Wichtige Links

 

Statistics

Besucher: 2817858

Besucher

Aktuell 1 Gast und 1 Mitglied online

Login Form






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Home
Integration als Begriff Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 5
SchlechtSehr Gut 
Montag, 16. November 2009

Der Begriff Integration ist immer normativ und daher besonders anfällig für verschie­dene politische oder ideologische Einstellungen. In den Sozialwissenschaften gibt es deswegen eine große Diskussion über den Begriff Integration von MigrantInnen 1. Recolons (2001, S.13) sieht die Hauptursache für die fehlende Akzeptanz des Be­griffes Integration in der Gefahr, dass unter einem Decknamen versucht wird, eine einseitige Assimilation, bei der die MigrantInnen alle wichtigen soziokulturellen Kennzeichen ablegen und die Kultur der Aufnahmegesellschaft (Mehrheitsgesellschaft) übernehmen müssen, voranzutreiben.

Dies ist zum Beispiel beim Integrationsvertrag der  österreichischen Bun­desregierung der Fall (vgl. Fernández de la Hoz 2001, S.5).

Recolons (2001, S.13) weist außerdem darauf hin, dass der Begriff Integration ur­sprünglich in den Sozialwissenschaften als Attribut einer Gesellschaft, d.h. als so­zialer Zusammenhalt, verstanden wurde und nicht in dem Sinne, in dem er heute verstanden wird, nämlich als Attribut von Individuen nach dem Schema „Integration von...  in...“.

Verstehen wir Integration in diesem ursprünglichen Sinne, so wird die enge Verflech­tung von Integration und sozialer Kohäsion deutlich. Man könnte sogar soweit gehen und sagen in diesem Sinne ist die Ausprägung der Integration gleichzusetzen mit dem Stand der sozialen Kohäsion.

Gleichzeitig gilt dieser Begriff dann nicht mehr speziell für MigrantInnen, sondern für die gesamte Gesellschaft. Integration ist folglich der Gegensatz von sozialer Ausgrenzung und dem Ausschluss von der Teilnahme am erreichten Wohlstand einer Gesellschaft (vgl. Recolons 2001, S.13).

Das Spezifische an der Ausgrenzung von MigrantInnen ist, dass diese Gruppe als einzige systematisch einem aktiven Ausschluss von politischen Rechten ausgesetzt sind
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 25. September 2010 )
 
< zurück   weiter >
Advertisement