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 "İnsanların barışları da savaşları da birer hayalden doğmaktadır. Öğünmeleri de, utanmaları da birer hayale dayanmaktadır".
 

"Etrafında insan yüzlü bir çok şeytan vardır. Bu sebeple her ele el vermek, bağlanmak,intisab etmek uygun değildir".


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Was ist die Integration? Drucken E-Mail
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Dienstag, 17. November 2009

Mir ist sehr oft in meinen arbeiten aufgefallen, dass oft die explizit geäußerte Definition von Integration nicht mit dem implizit in den Ausführungen steckenden Verständnis von Integration zusammenpasst.

So bezeichnete der Großteil der Befragten, direkt auf ihr Integrationsverständnis an­gesprochen, gegenseitigen Respekt, das Aufeinanderzugehen von beiden Seiten und eine beiderseitige Neuausrichtung der eigenen Kultur und Werte, als das Wesen von Integration. Wenn dann im Gespräch von MigrantInnen und Integration die Rede ist, dann kommen die latenten - vielleicht sogar im Unterbewusstsein liegenden – per­sönlichen Einstellungen zum Vorschein: Da ist dann die Rede von MigrantInnen, die in das System integriert werden müssen oder die sich integrieren lassen müssen. So wird aus einem beiderseitig aktiven Verständnis, ein passives einseitiges Anpas­sungsverständnis, bei dem die „Einheimischen“ ausgeblendet bleiben. Provokativ gefragt: Warum spricht nie jemand von den Einheimischen, die in das neue System Österreich als Einwanderungsland integriert werden müssen?

Problematisch daran ist, dass diese latenten Einstellungen ganz stark in das Ver­halten und die Wahrnehmung von Menschen einfließen. Ein interessantes Untersu­chungsthema wäre, welche Einstellungen bei Entscheidungsträgern wie Politikern, Beamten,... festzustellen sind, ob es einen Zusammenhang zwischen Engagement im Bereich Integration (und hier vor allem dem Engagement zur Beseitigung von struk­turellen Integrationshindernissen) gibt, und wenn ja, wie sich dieser Zusammenhang genau auswirkt. Auf Grund solch einer Untersuchung könnte dann Bewusstseinsar­beit geleistet werden. Falls es nicht zu einen strukturellen Verbesserung in der Integrationsarbeit kommt, wird die bereits bestehende Parallelstruktur der MigrantenInnen, in der Zukunft noch weiter ausgebaut. Was eher anti integrative wäre.
 
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