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Integration als Begriff |
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Montag, 16. November 2009 |
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Der Begriff Integration ist immer normativ und daher besonders anfällig für verschiedene politische oder ideologische Einstellungen. In den Sozialwissenschaften gibt es deswegen eine große Diskussion über den Begriff Integration von MigrantInnen 1. Recolons (2001, S.13) sieht die Hauptursache für die fehlende Akzeptanz des Begriffes Integration in der Gefahr, dass unter einem Decknamen versucht wird, eine einseitige Assimilation, bei der die MigrantInnen alle wichtigen soziokulturellen Kennzeichen ablegen und die Kultur der Aufnahmegesellschaft (Mehrheitsgesellschaft) übernehmen müssen, voranzutreiben. Dies ist zum Beispiel beim Integrationsvertrag der österreichischen Bundesregierung der Fall (vgl. Fernández de la Hoz 2001, S.5). |
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Das „Verständnis“ Integration |
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Sonntag, 15. November 2009 |
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Das „Integration prinzipiell gut ist.“ Konnte ich aus der sozialwissenschaftlichen Diskussion der Begriffe Integration und Migration als Gemeinsamkeit herausfiltern. Doch da hören auch schon alle Gemeinsamkeiten auf: Während die einen von Integration sprechen und dabei eigentlich Assimilation meinen, geben sich andere mit einer sehr vagen Definition von Integration als gegenseitiges Aufeinanderzugehen zufrieden, wieder andere betrachten soziale Integration als den Gegenpol sozialer Eingrenzung, wenden diese Definition aber nicht im Zusammenhang mit MigrantInnen an, usw. Jeder spricht von Integration, aber nur die wenigsten wissen, was sie damit eigentlich konkret meinen. Das wäre weiter nicht problematisch, könnte man aus all diesen unterschiedlichen Auffassungen die gleichen Aktionen und Funktionen aktiver Integrationspolitik, die gleichen Ansprüche seitens der Gesellschaft und auch das Ausmaß von Integration ableiten. Da dem aber nicht so ist, möchte ich am Anfang der Arbeit sehr knapp auf die Diskussion des Begriffes Integration eingehen, dabei aber vor allem die (in der Praxis) beobachteten Probleme des Integrationsverständnisses reflektieren und meine Auffassung von Integration definieren |
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Integrationsangebote ? |
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Freitag, 13. November 2009 |
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Integrationsangebote, die den Zugang der Minderheitsgesellschaft zur Mehrheitsgesellschaft in Form von Nachbarschaft, Mitgliedschaft oder gar Mitwirkung ermöglichen, sind selten. Zwar gibt es eine Reihe von Bundes-, Landes,- und Kommunalbehörden, meist in der Minimalausgabe eines Beauftragten, die sich um die Belange dieser Menschen kümmern sollen, doch ist eine aktive Betreuung oder Zusammenarbeit nur selten vorhanden. Eigene Migrantenvertretungen in Form von Vereinen und Selbsthilfegruppen dienen eher außenpolitischen, folkloristischen oder religiösen Zielen als der Integration in das österreichische Gastland Zwar gibt einige von z.B. österreichisch-türkischer, österreichisch-serbischer usw. Vereinen, doch auch hier ist die Integration meist nur ein Lippenbekenntnis. Bisher hat sich das Gastland sich insofern großzügig gezeigt, dass fast alle Sozialleistungen fasst all jenen zur Verfügung stehen, die eine gültige Aufenthaltsbewilligung besitzen. Alle Probleme der Integration wurden damit auf ein ohnehin finanziell und inhaltlich überfordertes Sozialsystem übertragen |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. November 2009 )
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Die Politische Situation der MigrantenInnen: |
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Samstag, 7. November 2009 |
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Wenn man sich die politische Situation der Migrantinnen in Österreich vor Augen hält, sieht man eine breite Zerstreuung und Desinteresse dieser Zielgruppe. Nach den letzten Wahlen wurde die gesamte Integrationsarbeit um Jahre, wenn nicht um Jahrzehnte zurückversetzt und Versagen in der Migrationspolitik den MigrantenInnen angeheftet, anstatt über die vorhanden Probleme, die es gibt, zu diskutieren, wurde und wird immer noch viel polarisiert |
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Kommunales Wahlrecht |
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Donnerstag, 12. November 2009 |
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Kommunales Wahlrecht für MigrantenInnen Nach 40 Jahren der jüngsten Migrationsvergangenheit von Österreich sind die politisch Verantwortlichen aufgefordert, die Migranten als Teil der Gesellschaft aufzunehmen und ihnen eine politische Partizipation zu ermöglichen. |
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