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"Sollten wir nicht von einem Nebeneinander weg zu einem Miteinander, um dies auch zu gewährleisten, müssen wir den DIALOG fördern und fordern, nur wenn die Mehrheits,- und die Minderheitsgesellschaft sich kennen, können wir auch ein friedliches MITEINANDER erreichen."

Adnan Dincer

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Spracherwerb von MigratenInnen Drucken E-Mail
Freitag, 11. Dezember 2009

Selbstverständlich erkenne ich an, dass gerade ein gewisses Maß an sprachlichen Fertigkeiten unabdingbar ist, um in Österreich ein geordnetes Leben führen zu können und wird daher eine Regelung schaffen, nach der innerhalb eines Zeitraumes von 18 Monaten bestimmte Sprachkenntnisse erworben sein müssen, die bei Erwachsenen insgesamt einem gehoben Grundschulniveau entsprechen sollen.

Somit wird nach anderthalb Jahren eine Feststellung der sprachlichen Fähigkeiten angesetzt sein, die nur bei Bestehen einen weiteren Verbleib in Österreich ermöglicht. Darüber hinaus werden gewisse Voraussetzungen für einen dauerhaften Verbleib zu erfüllen sein, wie zum Beispiel ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis und eine Anerkenntniserklärung dem Grund Gesetz gegenüber.

Sollten all diese Voraussetzungen erfüllt sein, ergeht eine weitere Aufenthaltserlaubnis für 18 Monate, nach Ablauf derer der Nachweis über bis dato mindestens zwölf Monate in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung - bei nicht schulpflichtigen Bewerbern - erbracht werden muss, der zusammen mit einem weiterhin einwandfreien Führungszeugnis den Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft möglich macht.

 
"Integrationsrendite" : Integration & Migration = Wachstum Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. Juni 2010

Eine bessere Integration der Migranten in das deutsche Bildungssystem und den Arbeitsmarkt würde Deutschland bis 2050 zusätzliche Einnahmen von 164 Milliarden Euro verschaffen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln für das deutsche Bundeswirtschaftsministerium. Man darf die Ergebnisse durchaus auch für Österreich - in der entsprechenden Relation natürlich - gelten lassen. Die Studie steht (unten) zum Download zur Verfügung.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30. Juni 2010 )
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Deutsch-türkische Wortverbindungen Wirtschaft Drucken E-Mail
Montag, 28. Juni 2010

DTWW (Deutsch-türkische Wortverbindungen Wirtschaft- Erarbeitet von Assos. Prof. Dr. Ayfer Aktaş, Marmara-Universität Istanbul) ist eine Sammlung fester deutsch-türkischer Wortverbindungen und Einwortphraseologismen aus der Domäne Wirtschaft. Sie enthält ca. 900 deutsche Einträge, ihre türkischen Entsprechungen und typische Belege aus DeReKo. In einer weiteren Spalte kann man die wörtliche Übersetzung der türkischen Äquivalente nachlesen, die nicht 1:1 übersetzbar sind. Ist diese Spalte leer, so bedeutet dies, dass die türkische Konstruktion der deutschen wörtlich entspricht.

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 28. Juni 2010 )
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Integration in Vorarlberg Drucken E-Mail
Freitag, 11. Dezember 2009

Innenpolitisch werde ich mich stets besonderes Augenmerk auf die Integration von Minderheiten, gerade ausländischen oder ausländischstämmigen Mitbürgern, legen, um die allgemein nicht als wünschenswert erachtete Ausweitung von sogenannten Parallelgesellschaften zu verhindern und den betreffenden Minderheiten so ein größeres Ausmaß an vorwiegend wirtschaftlichen Chancen zu ermöglichen.

Gleichermaßen sollen auf diesem Wege jedoch auch diejenigen Interessen vertreten werden, die dafür plädieren, dass gerade für eine Einbürgerung, aber auch für einen bloßen dauerhaften Aufenthalt in Österreich gewisse einheitliche Standards bezüglich der staatlich gestellten Anforderungen eingerichtet werden.

Die in den jüngsten Diskussionen erwähnten Einbürgerungstest halte ich in erster Linie für kontraproduktiv, da sie Einrichtungen fördern würden, die geneigt wären, Einzubürgernden reines Wissen zu vermitteln, jedoch nie dazu in der Lage sein könnten, Identifikation und Integrationswillen zu erzeugen.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 11. Dezember 2009 )
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Wirtschaftliche Situation der MigrantenInnen Drucken E-Mail
Dienstag, 1. Dezember 2009

Sehr viele MigrantenInnen sind prozentual mehr als die Mehrheitsgesellschaft  von der Armut betroffen, 85 % der in Österreich lebenden MigrantenInnen leben an der Armutsgrenze!  Früher war es möglich, dass einer, meistens der Vater,  arbeiten ging und eine 4-köpfige Familie unterhalten konnte. Heute ist es vor allem mit dem niedrigen Bildungsstand der MigrantenInnen die lediglich eine unqualifizierte Tätigkeit mit sich bringt, nicht mehr vorstellbar, das die Familie mit dem Familieneinkommen auskommt. Beide Partner müssen arbeiten, trotzdem  ist es nicht möglich, ohne Bankkredite den Haushalt für eine 4-köpfige Familie zu finanzieren. Diese wirtschaftliche Not führt neben der steigenden Verteuerung und Arbeitslosigkeit zu Depressionen und anderen psychologischen Erkrankungen bis hin zu Zerstreuung von Familien und Isolierung der Familie nach außen.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 28. Juni 2010 )
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