Diskriminierung bei der Arbeit !
Dienstag, 17. Mai 2011

Nach den Bestimmungen des Gleichbehandlungsgesetzes dürfen Arbeitnehmer weder bei der Begründung noch bei der Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses wegen der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechtes, der sexuellen Orientierung, einer Behinderung oder ihrer Weltanschauung schlechter behandelt werden, als andere Arbeitnehmer.

Anfechtung möglich

Auch bei den sonstigen Arbeitsbedingungen, bei der Entlohnung, der Gewährung von freiwilligen Sozialleistungen, der Aus- und Weiterbildung, und dem beruflichen Aufstieg darf keine unsachliche Ungleichbehandlung erfolgen. Wenn trotzdem eine Diskriminierung erfolgt, können Sie Schadenersatzansprüche geltend machen. Eine diskriminierende Kündigung kann bei Gericht angefochten werden.

Nachdem teilweise die Fristen zur Geltendmachung Ihrer Ansprüche aus einer Diskriminierung sehr kurz sind, empfehlen wir Ihnen eine rasche Kontaktaufnahme zur Rechtsberatung. Wir von der Arbeiterkammer stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Quelle: AK Vorarlberg

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