Heizkostenzuschuss 2013/2014
Donnerstag, 10. Oktober 2013

Höhe des Heizkostenzuschusses
Die Höhe des Zuschusses beträgt pro Person bzw Haushalt für die gesamte Heizperiode einmalig € 250,--.

heizung.gif1. Antragstellung und Ausbezahlung
Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Montag, den 14. Oktober 2013, is Freitag, den 07. Februar 2014, beim Wohnsitzgemeindeamt  beantragt werden. Der Antrag wird in Form einer Niederschrift aufgenommen (Ein eigenes ntragsformular gibt es daher nicht.). Der Zuschuss wird nach Möglichkeit sofort usbezahlt.


2. Voraussetzungen
- Hauptwohnsitz in Vorarlberg
- Nettoeinkommensgrenze darf nicht überschritten werden (Näheres siehe Punkt 3.)
Hinweis: Personen, die eine Unterstützung zum Lebensunterhalt oder Wohnbedarf aus Mitteln der Mindestsicherung erhalten oder einen Anspruch auf Unterstützung zum Lebensunterhalt oder Wohnbedarf haben oder die zur Zielgruppe der Grundversorgungsvereinbarung zählen, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss, da deren Aufwand für Beheizung bereits im Rahmen der Mindestsicherung bzw Grundversorgung getragen wird. An diese Personen kann der Zuschuss daher nicht gewährt werden.

3. Einkommensgrenzen und Ermittlung des Einkommens
Das monatliche Haushaltseinkommen darf höchstens
a) bei einer alleinstehenden bzw alleinerziehenden Person netto € 1.070,--,
b) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften oder sonst zwei in einem gemeinsamen Haushalt lebenden Erwachsenen, nicht familienbeihilfebeziehenden Personen netto € 1.577,--, und
c) zuzüglich zu a) oder b) bei jeder weiteren Person im Haushalt (insbesondere Kinder) höchstens netto € 188,-- betragen.


Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen.

Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse,Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege,Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten für Beschädigte nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz.
Unberücksichtigt zu bleiben haben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens vom Einkommen bis zu einem Betrag von € 188,-- pro Unterhaltsempfangender Person abgezogen.
Sämtliche Einkommen bzw zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (zB Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen.
Härtefälle: In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen, zB berdurchschnittlich großer Wohnraum der zu beheizen ist, durch den Bezug der
Wohnbeihilfe wird die Einkommensgrenze überschritten oder hoher gerechtfertigter Wohnungsaufwand, können die erwähnten Einkommensgrenzen bis zu einem Ausmaß von höchstens 10 % überschritten werden.

4. Höhe des Heizkostenzuschusses
Die Höhe des Zuschusses beträgt pro Person bzw Haushalt für die gesamte
Heizperiode einmalig € 250,--.

Quelle: www.vorarlberg.at 

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 10. Oktober 2013 )