Soziale Situation der MigrantenInnen
Mittwoch, 18. November 2009

Migrantinnen und Migranten gehören mehrheitlich niedrigen sozialen Schichten oder benachteiligten Berufsgruppen an, was negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. MigrantInnen, die in ihrer Heimat wohlhabend waren, sind es oftmals in Öster­reich nicht mehr. Sei es weil sie im Krieg ihr Vermögen verloren haben oder einfach weil sie hier von vorne anfangen müssen. Aufgrund der Sprachbarriere und manch­mal aus gesetzlichen Gründen können sie anfangs nicht den Arbeiten nachgehen, die sie anstreben. Oft ist auch das Ersparte in ihrer Heimat, in Österreich nicht mehr viel wert. Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist für viele nicht vom Anfang an möglich.

Diese Umstände zwingen die MigrantInnen zu Schwarzarbeit, was eine Kriminali­sierung bedeutet. Wer kann ernsthaft MigrantInnen vorwerfen, dass sie sich um die Finanzierung ihres Lebensunterhaltes kümmern?

Erhöhte Gesundheitsrisiken, aber auch eine beschränkte Wahrnehmung eigener In­teressen sind Folgen dieser Situation.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. November 2009 )